Jule Epp

Über mich

Meine Geschichte


Ich bin Psychologin und habe in Vancouver (Kanada) und Berlin studiert. Meine ersten Berufserfahrungen am Krisenzentrum Vancouver und besonders meine Arbeit in der Suizidprävention an Schulen und Hochschulen waren eine gute Vorbereitung auf meine weitere Arbeit an verschiedenen Kliniken in Berlin (Stationen für Psychosomatik, Psychiatrie und Sucht) und für die Arbeit mit erwachsenen Psychiatriepatienten in meiner eigenen therapeutischen Praxis. Nach der Geburt meines autistischen Sohnes 2001 habe ich mich auf Autismus spezialisiert und seitdem mit autistischen Kindern zwischen zwei und achtzehn Jahren sowie mit ihren Eltern gearbeitet. Diese Arbeit erfolgte in unterschiedlichen Umgebungen (bei den Klienten zu Hause, in Kindergärten, an Schulen und Autismus-Zentren) und in verschiedenen Konstellationen (Einzeltherapie, Gruppenarbeit mit autistischen Mädchen im Teenageralter, Coaching für Eltern und Lehrer).

Ich hatte zwar schon in jungen Jahren viel mit Kindern zu tun, zum Beispiel als Klavierlehrerin, aber ich hatte nie die Absicht, psychologisch mit Kindern zu arbeiten. Dann kam mein Sohn, und alles war anders. Ich begann mit ihm zu „spielen“ – dann startete ich Film- und Musikprojekte mit anderen autistischen Kindern in der Schule – und ziemlich bald „spielte“ ich mit autistischen Kindern und Jugendlichen in therapeutischen Zusammenhängen in jeder Weise, die sie berührte. Und ich ermutigte die Erwachsenen im Leben meiner Kinder, mit zu „spielen“ um ihre Bindungen zu vertiefen und die Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützten.

Inzwischen bin ich Vorsitzende der Bildungsstätte für Bindung, Entwicklung und Spiel und Fakultätsmitglied des Internationalen Neufeld Instituts geworden. Ich liebe den kreativen Prozess des Unterrichtens und bleibe immer voller Neugier, die Komplexität des Mensch-seins zu verstehen.

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